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Thorsten Mostögl

Ein persönliches letztes Lebewohl

Sie sterben nicht, weil wir sie nicht umsorgt haben, sondern weil sie leichter gehen können, wenn wir sie nicht mit unserer Liebe ans Leben binden.

Was tun wir nun?

Vor allem: ruhig bleiben. Es gibt überhaupt keinen Grund, in Hektik oder Panik zu verfallen. Es gibt keinen Grund zur Eile. Im Gegenteil: Die Zeit bleibt stehen. Die Lebenszeit unseres verstorbenen Menschen ist gestoppt. Und wir erlauben uns, innezuhalten und uns diesem existenziellen Moment hinzugeben. Wir haben Zeit, um eine Kerze anzuzünden, vielleicht einen Schnaps zu trinken und auch, um uns in aller Ruhe zu unserem toten Menschen zu setzen und ihn zu betrachten. Wir brauchen keine Berührungsängste zu haben – es ist doch derselbe Mensch, den wir eben noch gepflegt oder begleitet haben. Nur ohne Atem. Ohne Bewegung. Ohne Reaktion. Leblos. Unsere Furcht vor Geruch der Verwesung ist jetzt vollkommen unbegründet. Der tritt frühestens 30 bis 48 Stunden nach dem Todeszeitpunkt auf. Da wir alle nicht wissen, ob die Seele noch weiter existieren wird, entscheiden wir entsprechend des Glaubens unseres Toten oder nach unserem Gefühl.

Dieses Sein in Stille ist ein wichtiger Teil der Verabschiedung, es ist das Gewahr-Werden dessen, was geschehen ist. Dafür dürfen wir uns viel Zeit nehmen, bei uns in der Bestattung Fohnsdorf wird ihnen diese Zeit gegeben.

Der Bestatter

Kontakt

Bestattung der Gemeinde FOHNSDORF

Grazerstraße 17
8753 Fohnsdorf
Tel.: 03573 / 2431 121
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